Claus H. Bick MD


PastPres. Of Europe. Soc. Of Med. Hypnosis
Consultant in nature-cures-hypnosis a.D. 
Naturheilverfahren-Hypnose
Autor und Publizist
Hypnotrainer und Coach für Management
Prof. h.c. in humanistic disciplines
Interamerican University, Florida, USA

Auflösung von Reinkarntionsphänomenen in Hypnose



Reinkarnationen sind genetisch ungebundene reproduzierbare Informationen, die offensichtlich über die rechte Hemisphäre aus dem Unterbewusstsein, möglicherweise aber auch durch spezifische Transformationen aus noch unbekannten Quellen kommen. Streng zu unterscheiden ist – wie ich dies 1992 in einem Sonderdruck der Wissenschaftszeitung „Raum und Zeit“ publizierte – zwischen Reinkarnationen auf der einen Seite und der reproduzierten Erbinformation im Hypnosezustand auf der anderen Seite. Das es diese beiden Schienen gibt, erfuhr ich in vielen meiner Experimente. Ursprünglich war ich der Meinung, es existierten nur Reinkarnationsphänomene, musste mich aber durch jahrelange Experimente davon überzeugen lassen, dass es auch die erbinformative Linie gibt. Dies habe ich in einer Experimentenreihe nachgewiesen. Für mich ist es daher keine Glaubensfrage. Die Reinkarnation ist fester Bestandteil des Budhismus. Abgesehen davon gibt es weltweit viele Menschen, die von der Wiedergeburt der Seele überzeugt sind. 

Was die Ursache eines Problems bei einem Probanden ist und in welchem Bereich sie liegt, in dem bisherigen Leben, evtl. auch Schwangerschaft – also vorgeburtlich – oder im reinkarnativen Bereich kann man erst während der Hypnosetherapie feststellen. Ich schaue mir zunächst dieses bisherige Leben an bevor ich in andere Bereiche vordringe. Das tue ich erst, wenn die Ursache der Beschwerden hier nicht zu finden ist. Von Beschwerden aus anderen vorherigen Seelenleben in diesem Leben möchte ich in dem Sinne auch eigentlich nicht sprechen. Sondern es sind meist für den Probanden unverständliche und bedrückende, evtl. immer wiederkehrende Ereignisse, die ihn mit der Zeit krank machen können und auf Reinkarnationsphänomene hinweisen. 

Über den Problempunkt im Gefühlsbereich (z.B. Angst, Depressionen etc.) komme ich im Normalfall in diesem Leben an die Urschen der Beschwerden. Wenn dies nicht möglich ist, gehe ich rückwirkend über den Zeugungsakt hinaus in ein vorheriges Leben. Auch hier kann der Ursprung einer seelischen Verletzung liegen. Der Hypnotisierende sollte Dinge, die ein Proband im Hypnosezustand schildert und die ja auf seinem Gefühl basieren nie auf die leichte Schulter nehmen, sondern ihnen ernsthaft nachgehen, den Patienten bis zur endgültigen Aufklärung und zum Verstehen führen. Er sollte die Befragung fortsetzen und recherchieren, was hinter dieser Info steckt und was sie für den Probanden in diesem Leben bedeutet. Mit der Hypnoanalyse haben wir einen Schlüssel in der Hand, an die Ursachen und Zusammenhänge von ungereimten Situationen und Gegebenheiten und auch krankmachenden Ereignissen heranzukommen und sie aufzulösen. Durch diese Erkenntnisse tritt Klarheit für die heutige Situation beim Probanden ein. Er kann mit der Situation umgehen. Und so kann Heilung geschehen, seelischer wie auch körperlicher Art. 

Hierzu einige Fälle: 

Zu mir kam Frau L, 42 Jahre alt, die seit 9 Jahren völlig stumm war. Vorher sprach sie normal wie jeder Erwachsene. In der Zeit, in der sie normal sprach, hatte sie in vielen Bereichen Handikaps bemerkt und hatte sich in eine Behandlung begeben. Es war während dieser Behandlung, dass sie plötzlich nicht mehr sprechen konnte. Während der letzen 9 Jahre hatte sie einige Behandlungsversuche gemacht, doch immer waren sie negativ verlaufen. So kam sie zu mir. Unter anderem hatte sie auch Hypnose bekommen, hatte also bereits ein Hypnosepotential (wer einmal hypnotisiert wird, kann bei Bedarf immer wieder darauf im Leben zurückgreifen, d.h., sofort und spontan hypnotisiert bzw. behandelt werden), so dass wir sofort die Hypnoanalyse machen konnten. Ich stellte die entsprechenden Fragen, sie schrieb ihre Antworten auf (da sie wie gesagt nicht sprechen konnte). 
Bei der ersten Frage auf „nicht sprechen können, wo führt Sie Ihr Gefühl hin?“ kam bereits eine überraschende Antwort: „in eine Therapiestunde“.
(wohl gemerkt sie hatte mir klargemacht, sie wisse nicht, warum sie nicht mehr spräche. Sie wisse nur, seit 9 Jahren tue sie es nicht mehr). Ich führte sie in die vor 9 Jahren stattgefundene Therapiestunde und sie schilderte im Hypnosezustand die wie der Therapeut ihr viele Fragen stellte. Bei einer dieser Fragen bleib ihr die Sprache weg. Nach mehreren Interventionen, ob sie etwas gesehen hatte oder wie es ihr damals ergangen sei, während dieser Fragen schrieb sie: „ich sah meinen Vater“ und fing an zu weinen. Auf meine Frage „was war mit Ihrem Vater?“ schrieb sie „Vater hat mich als Kind sexuell missbraucht“ und schilderte fürchterliche Situationen. Ich: „wußten Sie davon?“ „Nein, in der Therapiestunde sah ich unheimliche Fetzen von Bildern und konnte nicht mehr sprechen“. Sie war also seit diesem Tag – 9 Jahre im Schock und sprachlos geblieben -. Ich ließ sie den Missbrauch ihres Vaters in aller Deutlichkeit schildern. Auf meine danach gestellte Frage „können Sie jetzt sprechen?“ schüttelte sie den Kopf. Mir wurde klar, es gab noch etwas anderes zu klären. Ich fragte: „Warum hat Ihr Vater Sie missbraucht? Warum musste dies geschehen? Wo führt Sie Ihr Gefühl hin?“. Sie schrieb „in einem anderen Vorleben war mein Vater mein Mann.“ Hier spielte nun eine weitere Reinkarnation hinein, die ich nicht vermutet hätte, auf die man aber immer auch gefasst sein muss. 
In der Hypnoanalyse schilderte sie weiter, wie sie mit diesem Mann in Schottland glücklich gelebt hatte, bis er Kinder haben wollte. Aber Kinder wollte sie auf keinen Fall. Das Drängen des Mannes wurde für sie in dem damaligen Leben so groß, dass sie, als sie mit dem Mann gemeinsam im Moor spazieren ging, ihn ins Moor stieß und ihn versinken ließ. Dieser man war nun in diesem jetzigen Leben ihr Vater. In diesem Geschehen sah sie die Ursache der sexuellen Übergriffe ihres heutigen Vaters. Auch in diesem Leben wollte sie keine Kinder. Auf meine Frage, warum sie keine Kinder wolle und auch im Vorleben keine wollte, kam nach längerer Intervention: in einem noch früheren Leben lebte sie in Mexico und war ganz jung an einer Schwangerschaft elendig zugrunde gegangen. Das wolle sie nie wieder erleben. Man sieht hier deutlich, wie in einem Bereich der Seele etwas über Jahrhunderte gespeichert wird, d.h. wie unsere jetziges Verhalten aus früheren Leben beeinflusst werden kann. In meiner jahrelangen Arbeit ist mir dies oft begegnet.
Bei der Probandin hatten wir den gordischen Knoten gefunden. Nun galt es, an der Auflösung zu arbeiten. Nachdem sie verstanden hatte, dass alles seine Ursachen und dementsprechend seine Auswirkung hat, konnte sie die Erlebnisse mit ihrem jetzigen Vater anders einordnen und ihm vergeben. 
Sie fing sehr unbeholfen wieder an zu sprechen. Wir übten dies auch in der Hypnose. Sie war bald eine ganz gesunde Frau, die sich auch mit ihrem Vater ausgesöhnt hat. 


Ein weiterer Fall: 

Eine Probandin, 55 Jahre alt, kam zu mir, weil sie sich nicht erklären konnte, was mit ihr geschah. Sie hielt sich selbst für schizophren. Sie war 20 Jahre mit ihrem Mann zusammen. Sie arbeiteten zusammen und in ihrer Freizeit reisten sie viel. Sie waren sehr erfolgreich und glücklich. Ihr Mann hatte jedoch vor kurzem einen Herzinfarkt bekommen und seitdem schwere Herzprobleme. Sie bemerkte an sich ein seltsames Phänomen: Immer wenn es ihm ganz besonders schlecht ging, er ins Krankenhaus kam etc. bekam sie ein großes Glücksgefühl, das aber rasch abklang und dann kam tiefe Trauer und Angst um ihren Mann über sie. Dies hatte mehrere Male stattgefunden, es war für sie unerträglich, denn sie konnte es nicht einordnen und liebte ihren Mann. Im Hypnoseverfahren sah sie diese Szene noch einmal. Wir konnten in diesem Leben keine Ursache dafür finden. Schließlich gingen wir in ein Reinkarnationsverfahren. Und hier wurden wir fündig. Auf die Frage, „Glücksgefühl“, wo führt Sie Ihr Gefühl hin?“ sah sie sich wie sie in einem Vorleben in 
Rom mit dem gleichen Mann lebte in einem Palazzo. Alles war gut aber ihr Mann ging ihr in hohem Maße mit seinen Ideen auf die Nerven. Sie konnte es nicht mehr aushalten. Schließlich sah sie in de Hypnoanalyse wie ihr Mann an einem großen Schreibtisch saß und den von ihr gemischten vergifteten Rotwein trank und tot zusammensank. In diesem Moment hatte sie das gleiche Glücksgefühl wie in diesem Leben, wenn es ihrem Mann besonders schlecht ging. Hier sah sie, wie ihr Mann seit seiner Pensionierung in diesem Leben ihr ebenfalls auf die Nerven ging, denn sie war es gewöhnt, viel allein und ungestört zu sein, was jetzt nicht mehr stattfand. Auf die Frage, „warum musste dies in Rom passieren?“ schilderte sie eine weitere vorhergehende Reinkarnation. In Frankreich war sie ein junges Mädchen aus Landadel. Ihr jetziger Mann war politisch engagiert und wollte ein Verhältnis mir ihr eingehen. Das war für sie undenkbar. Und zu dieser Zeit war es relativ leicht, wenn man eine entsprechende Position inne hatte, jemand unter die Guilioutine zu bringen, und das geschah. Im Kerker kam dieser Mann und fragte vor ihrem gewaltsamen Tod „war es das wert?“. Sie sagte „ja, meine Ehre ist mir das wert.“ 

Nachdem die Probandin diese Informationen hatte und auch relativ schnell verarbeiten konnte, schilderte sie mir „das Glücksgefühl bei solchen Ereignissen habe ich nicht mehr, sondern kann nun sofort helfen. Darum habe ich kein schlechtes Gewissen mehr. Außerdem hatte ich früher immer ein gewisses Halsdruckproblem, das auch kein Arzt behandeln konnte. Das ist ebenfalls weg, und zwar seit der Reinkarnationsbehandlung in dem ich die Guilioutineerfahrung schilderte. Ich hatte das so oft den Ärzten geschildert, da sie mir nicht helfen konnten, habe ich Ihnen auch dieses Problem vor meiner Behandlung nicht geschildert. Ich dachte mir, ich müsse nun mit dieser Situation leben.“

Einen Fall, der zum Thema Reinkarnationen über fast alle Fernsehschirme Deutschlands lief, möchte ich Ihnen abschließend noch schildern.

Es ist die Geschichte eines Patienten, der mit 28 Jahren in meine Behandlung gekommen ist. Er verhielt sich in allen Situationen abnormal und hatte so auch keinen Beruf erlernt. Er war depressiv und kontaktscheu. Bei ihm bissen alle meine Ärzte bei der Behandlung auf Granit. Sie kamen auch mit der Hypnoanalyse nicht weiter. An einem Tag, an dem die Mitarbeiter einer Fernsehgesellschaft in meiner damaligen Klinik waren, um Material für eine Sendung zu sammeln, lief mir dieser Patient über den Weg. Kurz entschlossen machte ich eine Hypnoanalyse im Beisein der Fernsehleute. Was ich erfuhr, war für alle überraschend. Herr L. schilderte im veränderten Bewusstseinszustand der Hypnose, wie er 1944 als Panzerkomandant Richard Meissner bei einem Überraschungsangriff in Belmonte, Italien, aus der Kuppel seines Panzers geschleudert wird. Er wälzt sich auf dem Boden vor Schmerzen, als ein gegnerischer Soldat vorbeikommt und ihn mit einem Genickschuss tötete.

All diese Daten lieferte er während unseres ersten hypnoanalytischen Experiments zu seiner Reinkarnation, von der er bis dahin nichts wusste. Er nannte seinen Geburtsort, sein Geburtsdatum, seine Ausbildung, seine Tätigkeit, in einem Lastwagenwerk und später Panzerwerk, nannte Kriegseinsätze und Verwundungen und schließlich den Einsatz in Italien. All diese Angaben ließen die Fernsehjournalisten, die die ganze Reinkarnationsreproduktion in Hypnose mit der Kamera begleiteten, bei der Zentralstelle für gefallene Kriegsangehörige in Berlin überprüfen. Das Ergebnis war frappierend: Es gab nicht nur einen Richard Meissner, sondern es konnten auch alle in der Hypnose gefundenen Daten und die Lebensgeschichte dieses Richard Meissner von der Zentralstelle in Berlin bestätigt werden. Zu dem „Genickschuss“ stand wörtlich in dem Bericht zu lesen: „vermutlich wurde er von einem Alliierten getötet“. 
Bemerken möchte ich noch, dass Herr L. in diesem Leben an der Stelle des Genickschusses ein Mal hat. 


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